Gravure F. THORIGNY
📅 1830-01-01
Gravure du prieuré vu de l'étang par F. Thorigny en 1830
Denkmal
Das Priorat, das 974-975 in Sault auf einem Felsen, der das Tal des Portefeuille überragt, gegründet wurde, gehörte zur Abtei Saint-Benoît-sur-Loire. Es lag an der Grenze zwischen Berry und Limousin und stellte eine Art Vorposten des Besitzes der Abtei Saint-Benoît-sur-Loire in Aquitanien dar und hatte daher eine große Bedeutung. Der Bau der heutigen Kirche fand um 1020-1030 statt. Die klösterliche Einrichtung wurde von ihren Ursprüngen bis zur Revolution als Prévôté bezeichnet. Der Prévôt, der titulierte Vertreter des Klosters, untergeordnet dem Abt von Fleury, regierte auch die kirchliche Herrschaft, die das Recht auf hohe Justiz über das Dorf hatte. Daneben regelte der klösterliche Prior das spirituelle Leben und die Arbeit der Mönche. Diese besondere Situation, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts anhielt, spiegelt sich in der Topographie der klösterlichen Gebäude südlich der Kirche wider: einerseits die regelmäßigen Orte, die um den Kreuzgang gruppiert sind, zwischen 1735 und 1742 von den Mauristen wieder aufgebaut, und andererseits die verschiedenen Gebäude der Prévôté, deren heterogener Charakter wahrscheinlich bis ins späte Mittelalter zurückreicht. Der östliche Flügel, mit seiner sehr schlichten Architektur, ist repräsentativ für die Architektur der mauristischen Priorate zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Die regelmäßigen Orte und das Prévôt-Haus haben sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts kaum verändert. Sie veranschaulichen die großen Etappen der architektonischen Geschichte der Benediktiner der Kongregation von Saint-Maur.
📅 1830-01-01
Gravure du prieuré vu de l'étang par F. Thorigny en 1830
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